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TruckOnline.de Posts

Feiertag der geruchlosen Mitfahrer

Heute ist ein ganz besonderer Tag: der geruchsneutrale Tag des arbeitslosen Duftbaums. Ein stiller Gedenktag für all die Duftbäume, die in vielen Fahrzeugen vorne an der Scheibe baumeln und seit Monaten nur noch mitfahren, ohne auch nur ansatzweise ihren Job zu machen.
Kein Kiefer, kein Vanille, nix. Arbeitslos, aber fest angestellt.

Diese Kollegen haben’s doppelt schwer: Sie riechen nach nichts mehr und ein Baum sind sie ja eigentlich auch nicht. Hängen da rum wie ein schlecht gelaunter Beifahrer, der nichts sagt und trotzdem nervt.
Aber abhängen darf man sie auch nicht, man hat sich ja dran gewöhnt.

Eingeführt wurde dieser wichtige Aktionstag 2017 vom Radiosender 1LIVE. Hat sich damals in einem Internetvoting durchgesetzt, gegen so Sachen wie den „Tag der Menschen, denen man Ironie erklären muss“ oder den „Hätte ich das früher gewusst, wäre ich nicht aufgestanden Tag.
Kann ich nachvollziehen. Beides hab ich jeden Morgen auf der Autobahn eh schon.

Manche nennen ihn auch „Tag der arbeitslosen Duftbäumchen“ oder „Tag des arbeitslosen Duftbäumchens“.
Für mich bleibt’s einfach der Tag, an dem ich dem Ding an der Scheibe zunicke und mir denke: „Junge, wir zwei halten trotzdem durch“.

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Mittelschwere autonome Lkw sind in Texas, Arizona und Arkansas rund um die Uhr fahrerlos im Einsatz.

Mittelschwere autonome Lkw sind nun für mehrere Einzelhändler in Texas, Arizona und Arkansas im vollen Umfang im Einsatz.

Das Unternehmen Gatik erzielt vertraglich vereinbarte Einnahmen in Höhe von 600 Millionen Dollar durch Lieferungen an mehrere Fortune-50-Unternehmen. Diese sind die Top-50 Spitzenreiter der jährlichen „Fortune-500-Liste“, welche die umsatzstärksten US-amerikanischen Großunternehmen auflistet.
Die Lieferungen erfolgen mit autonomen mittelschweren Lkw, die ohne menschlichen Fahrer oder Vorgesetzten an Bord sind.

Mittelschwere autonome Lkw von gatik sind in Texas, Arizona und Arkansas rund um die Uhr fahrerlos im Einsatz. Das Bild zeigt Lkw an einer Rampe einer logistikhalle

Gatiks reiner Gütertransport wurde Mitte 2025 aufgenommen. Seitdem hat das Unternehmen 60.000 vollständig fahrerlose Aufträge ohne Zwischenfälle abgewickelt.
Autonomes Fahren im Lkw-Bereich ist keine Zukunftsmusik mehr, sondern Realität“, erklärte Gautam Narang, CEO und Mitgründer von Gatik, in einer Pressemitteilung . „Mit einem Auftragsvolumen von über 600 Millionen US-Dollar hat Gatik bewiesen, dass autonomes Fahren nicht nur möglich, sondern auch wirtschaftlich rentabel ist. Die hohe Nachfrage nach unserer Lösung zeigt, wie schnell dieses neue Modell die Zukunft der Logistik verändern wird. Wir betreiben bereits vollautonome Lkw in verschiedenen Logistiknetzwerken und Märkten und beliefern die größten Einzelhändler und Konsumgüterhersteller des Landes. Diese Zuverlässigkeit im realen Betrieb ist ein Wendepunkt für die autonome Logistik.“

Die 26 und 30 Fuß (7,9-9.1 Meter) langen autonomen Mittelschweren Lkw sind im Großraum Dallas-Fort Worth, im Großraum Phoenix und in Nordwest-Arkansas im Einsatz.
Gatiks autonome Lkw werden in kleinerem Umfang auch in Nebraska und Ontario (Kanada) kommerziell eingesetzt.

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Durch den Winter

Ich hab mir eben auf TikTok einige Videos von dem Schneechaos von letzter Nacht und heute Vormittag angeschaut. War ja teilweise schon heftig.

Bei mir lief es ziemlich gut. Die Autobahn war zwar ab Eisfeld, Coburg mit Schnee bedeckt, bis hier wo ich stehe. Der Parkplatz nennt sich Offenbau, zwischen Nürnberg und Ingolstadt.
Aber es lies sich gut fahren. Mit 60, 70 kam ich gut durch.

Ein Lkw scania steht verschneit auf einem Parkplatz an der Autobahn

Vor Abfahrt hab ich die Liftachse vom Auflieger hoch gemacht, dass brachte auch noch einige Kilo mehr Druck auf die Antriebsachse. So bin ich gut durchgekommen.

Hab zwar für die Strecke, wo ich normal 3h50 oder so brauche, etwas mehr wie viereinhalb Stunden benötigt, aber das ist völlig okay.
Ich glaube, mit 4h34 war ich hier, aber wegen den vier Minuten sagt eh niemand was. Wichtig ist, die Karre ist heile geblieben.

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Eigentlich alles entspannt

Pause auf dem Gelände der Firma, für die ich fahre.

Irgendwann in der Nacht werde ich munter, weil ich im Halbschlaf Regen aufs Dach vom Fahrerhaus klatschen höre. Und ich denke noch im Dämmerzustand, „Hä, eigentlich ist es doch unter null Grad. Sollte doch gar nicht regnen„.

Am Morgen dann kurz überlegt, ob ich das geträumt hatte. Aber nee, beim Blick nach draußen, es war wirklich glatt.

Während ich also um kurz nach fünf, noch ungewaschen und ohne Lust, mit ein bissel mieser Laune, rückwärts ans Schneegerüst fahre, höre ich in den Nachrichten im Radio, dass es irgendwo bei Paderborn wegen Eisglätte mehrere schwere Unfälle gegeben hat.

ein weißer lkw scania steht an einem schneegerüst, um eis von der plane zu entfernen.

Da überlegt man kurz, ey, wieso bin ich eigentlich so missgelaunt? Ich muss doch nur ein bissel Eis vom Auflieger kratzen. Ja, es ist dunkel und kalt, aber nicht mehr wie ein Klacks.
Außerdem bin ich in ein paar Stunden zu Hause. Also eigentlich alles entspannt.

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Festgefahren im Sauerland

Liegt Halver noch im Sauerland? Ich weiß es nicht, aber ist ja auch egal. Auf jeden Fall hat dort der Fahrer eines Lkw ein Durchfahrtsverbot missachtet und sich festgefahren.
Dummerweise hat der auch noch den Tank des Lkw beschädigt und Diesel lief aus. Dieser wurde aber von aufmerksamen und hilfsbereiten Anwohnern mit einer Schüssel aufgefangen.

Ärgerlich, klar. Nur was soll ich schreiben? Vielleicht das ich solche Verbote immer beachte und nie ignoriere? Nee, da würde ich die Unwahrheit verfassen und Euch Lügen auftischen.
Denn grad in Oberitalien, wo viele Straßen für Lkw gesperrt sind, bleibt mir manchmal gar nix anderes übrig, als auch mal einen für mich eigentlich verbotenen Weg zu befahren.

in einhundert meter ist die strasse für lkw gesperr. passiert auch in italien, nicht nur im sauerland.

Es sei denn, ich suche ewig nach einer anderen Gasse zum Kunden. Nur da fehlt mir manchmal die Lust und vor allem die Zeit.

Tja, und bisher ging es auch immer gut. Sollte es arg eng werden, stelle ich den Lkw auch mal an die Seite und gehe einige Meter zu Fuß, um mir den weiteren Straßenverlauf anzusehen. Einheimische zu fragen, hilft übrigens auch.

Aber nochmal zum Pechvogel in Halver. Wer sich das Bild >>> anschaut, wird erkennen, zu welcher Firma der Auflieger gehört. Da nutzt alles verpixeln nix.
Die Zugmaschinen davor sind meist Unternehmer aus irgendwelchen MOE-Staaten.

Und wo die Fahrer herkommen? Nun ja, ich gehe mal davon aus, dass der Mann hier aus irgendwo von hinter Buktistan stammt. Und das dort, in seiner Heimat, solche Straßen mehr oder weniger zum Alltag gehören.
Wieso also, wird der sich denken, soll das in Deutschland anders sein? 

Und davon abgesehen. Von einem Bobteam aus Jamaika erwartet man auch nicht die gleichen Ergebnisse, wie von einem aus der Schweiz, Deutschland oder, ja, USA. Auch wenn Wille und Einsatz vorhanden sind.

Zum Artikel: Lkw hängt an Böschung fest und verliert Diesel: Feuerwehr sichert Unfallstelle

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